Posts Tagged ‘SocialBar’

Geschichten aus der SocialBar – Cristina Perincioli

4. März 2011

Zur ersten Berliner SocialBar in 2011 war Cristina Perincioli von Sphinxmedien als Inputgeberin zur Mobilisierung in den 1970er Jahren geladen. Die Aufzeichnung ihres Vortrages hatte ich bereits in der Dokumentation der Februar-SocialBar eingestellt. Nun will ich aber gern noch ein Gespräch ergänzen, das ich nach ihrem Input und vor den Thementischen mit ihr führte. Es sind die ersten Eindrücke einer neuen SocialBar-Besucherin, die mit alternativen Formaten (wenn ich das mal so abkürzen darf) schon einige Erfahrung sammeln konnte.

Advertisements

Dokumentation der SocialBar vom 01. März 2011

2. März 2011

Am 01. März war es wieder soweit. Knapp über 50 Besucherinnen und Besucher kamen zur zweiten Berliner SocialBar in 2011 ins tazcafe in der Rudi-Dutschke-Straße um sich miteinander auszutauschen und von einander schlau zu werden. Als Referenten waren diesmal Konrad Lauten von Inkubato und Thorsten Jahnke von iq-consult zu Gast.

Social Impact Messung

Den Anfang machte Thorsten Jahnke mit einer kurzen Einführung in die Logik der Sozialrendite (SRoI). Der SRoI wurde in den 1990er Jahren in den USA und Großbritanien entwickelt, um eine genauere Vorstellung vom Wert sozialer Innovation zu bekommen. Neben den Geldrückflüssen — die das Du-Pont-Kennzahlsystem (auch bekannt als RoI) als einzige Maßzahl einbezieht — werden in der SRoI-Rechnung auch Social-Impact-Values einbezogen, die sich zwar monetär ausdrücken, nicht aber in unmittelbaren Geldrückflüssen abbilden lassen.

(Zur von Thorsten Jahnke angesprochenen Kritik und im Bezug auf freiwilliges Engagement siehe hier und hier)

http://socialbar.de/mp3/thorsten_jahnker-SROI.mp3″

Möglichkeiten der Unterstützereinbindung in Projekte durch Crowdfunding

Im zweiten Input sprach Konrad Lauten über die Möglichkeiten des Crowdfundings für soziale Projekte. Lauten stellte die Grundzüge und Funktionsweisen von Crowdfunding-Plattformen wie inkubato.com vor und diskutierte anschließend div. Aspekte der Microspende bzw. des Crowdfundings.

http://socialbar.de/mp3/konrad_lauten-crowdfunding.mp3″

Dokumentation der SocialBar vom 01. Februar 2011

2. Februar 2011

Auch auf der ersten Berliner SocialBar in 2011 wurde im taz café wieder referiert, genetworked, diskutiert und natürlich dokumentiert. Die beiden Inputs, samt Diskussion, stelle ich hier wieder als Podcast ein. Einen dokumentierten Twitter-Stream dagegen gibt es nicht. Es gab diesmal einfach keine (oder nur sehr wenige) Tweets mit dem Hashtag #SocialBar.

Wheelmap.org
Die Berliner Premiere in 2011 übernahm Raúl Krauthausen mit einer kritischen Reflexion der Mobilisierungsbemühungen rund um das Open Data Projekt Wheelmap.org. Mit der Wheelmap wollen Raúl und seine Mitstreiterinnen und Mitstreiter von den SOZIALHELDEN „Menschen auf Rädern“ die Möglichkeit bieten, barrierearme Orte zu finden, um eben auch einen ganz normalen Stadtbummel machen zu können und nicht an der „Klingel um die Ecke“ um Hilfe läuten zu müssen. Raúl berichtete von den lesson learnd, die er und seine Crew in den vergangenen Monaten machen durften und stellte die Frage in den Raum, wie es gelingen kann noch mehr Betroffene — ob sie nun im Rollstuhl sitzen, einen Rollator brauchen oder mit dem Kinderwagen unterwegs sind — für das Geotagging zu mobilisieren.

http://www.socialbar.de/mp3/raul_wheelmap_feb2011

Mobilisierung in der Frauenbewegung
Die zweite Präsentation übernahm Cristina Perincioli von spinxmedien.de. Perincioli berichtete von der Mobilisierung in der Frauenbewegung der 1970er Jahre und wollte zu Transferüberlegungen anregen. Was also — galt es zu überlegen — können wir aus der Mobilisierung hunderter, tausender Frauen für heutige Kampagnen lernen? Wie haben es die Macherinnen der Frauenbewegung geschafft etablierte Medien, wie den Stern oder TV-Sendungen im Abendprogramm (Panorama) zu erobern und was könnte das bspw. für so medial unterbelichtete Themen wie z.B. Freiwilligenarbeit bedeuten?

http://www.socialbar.de/mp3/perincioli_frauenbewegung_feb2011