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Die zentralen Ergebnisse – unsere Präsentation auf der Berliner SocialBar

16. Oktober 2010

Nun ist es doch schon einige Zeit her, dass wir auf der Berliner SocialBar unsere zentralen Forschungsergebnisse und die Ansätze für unsere Schlussfolgerungen vorgestellt haben. Wie versprochen stellen wir hier natürlich auch unsere Präsentation als Slide-, die Rückfragen und Diskussionenen als Podcast ein.

Die Präsentation als Slidecast:

Rückfragen und Diskussion aus dem Plenum.

Auch die nezfilmer Jan und Iván waren zu unserer Präsentation samt Ausrüstung zugegen. Leider gab es diesmal technische Schwierigkeiten, weshalb leider nicht alles im Video zu sehen ist. Verlinken wollen wir es aber dennoch:

Videodokumentation der SocialBar

Bild anklicken um zum Video zu gelangen

PS: Auch unsere Präsentation in der Uni ist gut gelaufen. Dass auch wir dort Eindruck (und vor allem Interesse für die SocialBar) schinden konnten, müsst ihr uns aber leider einfach so glauben — Aufzeichnungen gib es davon nicht.

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Sessionvorschlag für das SocialCamp

8. September 2010
HUMBOLDT VIADRINA School of Governance

HUMBOLDT VIADRINA School of Governance

Gestern Abend wurde auf der Berliner SocialBar die Anmeldung zum diesjährigen SocialCamp freigeschaltet. War der Treffpunkt im vergangen Jahr noch das Hub im alternativen Kreuzberg wird das SocialCamp dieses Jahr am 19. und 20. November in den Räumen der HUMBOLDT VIADRINA School of Governance in Berlin-Mitte stattfinden. Dieser Ortswechsel zeigt deutlich, wohin die Reise geht: Das SocialCamp wächst recht schnell aus den Kinderschuhen des einst alternativen Konferenzformates heraus — BarCamps kommen im akzeptierten Mainstream an.

Auch thematisch gibt es Veränderungen: Den Machern geht es längst nicht mehr nur um die Sensibilisierung von Non-Profit-Organisationen für die verschiedenen Möglichkeiten des Internets. Vielmehr soll diesmal der Fokus auf anwendungsbezogene Fragestellungen gelegt werden.

Den meisten Stategen — sagte mir Sebastian Metzger auf dem Hoffest der Aktiven Bürgerschaft in Berlin — seien die Möglichkeiten des Web 2.0 durchaus bewusst. Die Chefs der NPOs würde man demzufolge nur deshalb nicht auf Veranstaltungen wie das SocialCamp bekommen, weil sie eher an konkreteren Fragen der Umsetzung als am Wiederkäuen der Grundlagen interessiert seien.

So reagierte das Orga-Team des SocialCamps also auf die gewandelten Bedürfnisse einer zunehmend professionell orientierten Zielgruppe mit einem veränderten Konzept:

Inhaltlich wird das Socialcamp 2010 auf zwei Säulen stehen. Die erste Säule bietet Raum für „best-practice“ und „lessons learned“ Beispiele aktueller Kampagnen und Netzauftritte von und für Non-Profit-Organisationen. Die zweite Säule dient als Praktikerforum dem Austausch von Wissen und Erfahrungen.

Das Barcamp-Prinzip der letzten Jahre wird als bewährte Methode beibehalten, wobei der in Sessions organisierte Austausch auf Augenhöhe durch Podiumsdiskussionen und ein Social-Speed-Dating ergänzt werden wird. Weitere Abwandlungen vom letzjährigen Organisationskonzept stellt neben dem Selbstkostenbeitrag von 50 bis 80€, der uns noch ein paar Schwierigkeiten bereitet, auch die Möglichkeit der vorgezogenen Themenvorschläge auf der Website des SocialCamps dar. Interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer können sich hier schon vor der Sessionplanung vor Ort über mögliche Themen schlau machen bzw. selbst Themenvorschläge machen.

Gern möchten wir vom Forschungsprojekt auch eine Session zu unseren Ergebnissen anbieten, auf der wir mit den Organisatorinnen und Organisatoren der verschiedenen SocialBars mögliche Fazits und lessons learned diskutieren. Der Themenvorschlag ist bereits eingestellt:

Ergebnisse und Fazits aus dem Forschungsprojekt „Wissenstransfer aus der SocialBar“
Katrin Unger & Hannes Jähnert

  • Schwerpunkt: „lessons learned“
  • Im vergangenen halben Jahr haben wir die Berliner SocialBar etwas näher unter die Lupe genommen. Besonders interessierte uns dabei, ob dieses noch recht wenig evaluierte Veranstaltungsformat der BarCamps zu einem Wissenstransfer beiträgt; ob es also einen Transfer der während der SocialBar referierten Expertise in die Organisationen der Teilnehmenden gibt oder nicht. Während unsers Erhebunszeitraums (Mai bis Juli 2010) dokumentierten wir die SocialBar in Bild, Ton und Text, führten insgesamt 25 Interviews mit vier regelmäßig Teilnehmenden und sieben zufällig ausgewählten Teilnehmenden durch.
  • In unserer Session wollen wir Interessierten nun ausgewählte Ergebnisse unserer Auswertung vorstellen und veruschen gemeinsam Schlüsse daraus ziehen.

Was den Selbstkostenbeitrag für das diesjährige SocialCamp angeht, war oben bereits erwähnt, dass uns dieser noch etwas Kopfzerbrechen bereitet. Als Studies der Bildungswissenschaften, die wir dieses Forschungsprojekt durchgeführt haben und auch vorstellen wollen, ist der Teilnahmebeitrag von 50 bzw. 60 oder gar 80€ bei Weitem keine Kleinigkeit. Leider bekommen wir von unserer Hochschule (TU-Berlin) keinerlei Fördermittel und haben uns bisher auch noch nicht um Drittmittel bemüht — schon deshalb nicht, weil es bisher noch nicht notwendig war. Das wollen (oder müssen) wir nun ändern:

Eine hervorragende Möglichkeit hierfür bieten die Organisatoren des SocialCamp: Um auch finanzschwachen Interessierten Expertinnen und Experten den Weg zum SocialCamp zu ermöglichen, werden Ticket-Sponsor(innen) gesucht, die zwar nicht als traditionelle Sponsoren dieses Events auftreten, aber dennoch einen (prominenten) „Platz als Ticket-Sponsor“ auf der Webseite des SocialCamp bekommen.

Bild anklicken um zu Flattr zu gelangen

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Gern würden wir uns unsere Tickets zum SocialCamp 2010 von Ihnen / von euch sponsorn oder erflattrn lassen und Sie / dich in den Reigen unserer Unterstützerinnen und Unterstützer aufnehmen. Ganz konkret geht es um zwei Tickets.  Gern würden wir beide Tage des SocialCamps nutzen, um mit Interessierten in Kontakt zu treten und weitere Feldforschung zu betreiben.

Kurzinfo zum Forschungsprojekt

28. Februar 2010

Vorhaben:
Im Rahmen einer qualitativen Untersuchung wollen wir den Wissenstransfer aus der SocialBar evaluieren.
Wir wollen herausfinden, ob und inwieweit ein Transfer von Expert(innen)wissen in einzelne Organisationen erfolgt.
Möglich sind beispielsweise Einzelinterviews mit teilnehmenden Mitarbeitenden oder auch die Analyse von Teamsitzungen.

Wir suchen:
In einem ersten Schritt suchen wir interessierte Organisationen, die sich innerhalb dieser Studie zum Wissenstransfer aus den SocialBars und damit zum Nutzen dieser beforschen lassen möchten.

Wir sind:
Hannes Jähnert und Katrin Unger, Studierende an der Fakultät für Geisteswissenschaften an der Technischen Universität Berlin: Das Forschungsprojekt ist Teil unseres Masterprogramms „Bildungswissenschaft: Organisation und Beratung“.

Kontakt:
Email: forschungsprojekt.socialbar@googlemail.com