Quellen

Was ist eigentlich ein BarCamp?

Vielleicht in Anlehnung an den Titel des Klärungsversuchs „What ist Web 2.0?“ von Tim O’Reilly fasst Franz Patzig hier zusammen, was ein BarCamp ausmacht. Nebst der noch recht kurzen Geschichte der BarCamp-Bewegung, skizziert Patzig die Organisation und den Ablauf, den Kreis bedeutender Personen in der Bewegung sowie die „Rules of BarCamp“ die als Parodie auf die „Rules of Fightclub“ den eingängigen Kern des Konzeptes darstellen.

Kooperative Technologien in Arbeit, Ausbildung und Zivilgesellschaft

Im Rahmen dieser qualitativen Studie untersuchte Christiane Schulzki-Haddouti (2008) unter Mitarbeit von Lorenz Lorenz-Meyer unter anderem den Einsatz kooperativer Technologien für das Wissensmanagement in Online-Redaktionen, for- und nonprofit Organisationen sowie Forschungsgruppen. Durch explorative Querschnitte zeigt Schulzki-Haddouti an verschiedenen Beispielen den Einsatz kooperativer Technologien und die damit verbundenen Herausforderungen auf.

Elektischer Reporter Phase I (2007) zum BarCamp Köln

Mario Sixtus berichtete als Elektrischer Reporter schon 2007 von einem BarCamp in „einem kleinen Düsseldorfer Vorort“ (Köln) und interviewte dafür unter anderem auch Franz Patzig, dessen Erläuterungen zu BarCamps weiter oben bereits zu finden sind.

Diplomarbeit „BarCamp-Kultur — Lernökologie mit Potentialen zur Netzwerk- und Communitiybildung?“ (PDF)

Marcel Bernatz veröffentlichte seine Diplomarbeit, eine qualitative Untersuchung der BarCamp-Kultur, unter Creative Commons im November des vergangenen Jahres 2009. Nach einer grundlegenden Beschreibung der Konzepte „Wissen“, „virtuelle Community“ und „BarCamp“ identifiziert Bernatz „zentrale Züge einer Lernökologie“. Des Weiteren zeigt er, dass BarCamps geeignete Orte der Ausbildung von Netzwerken und Wissensgemeinschaften sind.

Phänomen BarCamp — erste empirische Untersuchung deutscher BarCamps (PDF)

Im Rahmen einer Einführung in die empirische Sozialforschung untersuchten die Studierenden des Masterstudienganges „Computer Science in Media“ der Hochschule Furtwangen deutsche BarCamps und erstellten drei Idealtypen der Besucherinnen und Besucher: Den „Durchschnitts-BarCamper“, den „überzeugten Vollblut-BarCamper“ sowie den „unerfahrenen beobachtenden BarCamper“.

NGOs im Social Web

Mit dem Einsatz und den Potentialen von Social-Media in Nicht-Regierungs-Organisationen beschäftigt sich Katrin Kiefer in der Kurzfassung ihrer Masterarbeit von 2009. Auf Grundlage der Analyse von 60 NGOs aus den Themenfeldern „Soziale Dienste“, „Internationale Aktivitäten“ und „Umwelt-, Tier- und Naturschutz“ (jeweis die 20 mitgliederstärksten) zeigt Kiefer, ob und inwifern Social-Media-Tools eingesetzt werden.  Sie untersuchte die Web-Auftritte in der Blogspähre, auf YouTube, Twitter, Facebook, Myspace, mit Pod- und Vodcasts oder gar eigenen Communities. Interessant für unsere Arbeit ist dabei besonders das Fazit, dass Social-Media-Tools von NGOs genutzt werden, hinter dieser Nutzung aber nur selten ein klares Konzept zu stehen scheint.

Community of Knowledge

Auf der Website der Community of Knowledge finden sich interessante Einblicke in Theorie und Praxis des Wissensmanagements. Nebst Newsletter und ungezählten Artikeln zum Thema, findet sich auch ein halbjährlich herausgegebenes Journal, in dem die wichtigsten Beiträge zusammengestellt werden.

Antos, Gerd (2001): Transferwissenschaft. Chancen und Barrieren des Zugangs zu Wissen in Zeiten der Informationsflut und der Wissensexplosion. In: Wichter, Sigurd; Antos, Gerd (Hrsg.): Wissenstransfer zwischen Experten und Laien. Umriss einer Transferwissenschaft. Frankfurt am Main u.a. : Peter Lang.

Antos, Gerd (2005): Die Rolle der Kommunikation bei der Konzeptualisierung von Wissensbegriffen. In: Antos, Gerd/ Wichter, Sigrud (Hrsg.): Wissenstransfer durch Sprache als gesellschaftliches Problem. Frankfurt am Main u.a.: Peter Lang, S. 339-364.

Ballod, Matthias (2004): Transfer oder Transformation? ‚Wissen‘ aus informationsdidaktischer Sicht. . In: Wichter, Sigurd; Stenschke, Oliver (Hrsg.): Theorie, Steuerung und Medien des Wissenstransfers. Frankfurt am Main u.a.: Peter Lang, S. 103-113.

Böhme, Gernot (1999): Bildung als Widerstand. Was sollen die Schulen und Hochschulen lehren? Ein Versuch über die Zukunft des Wissens. URL: http://download.bildung.hessen.de/schule/gym_sek_ii/entwicklung/pool/BOEHME.DOC (Download am 05.06.2010)

Fahrenwald, Claudia (2005): Erzählen zwischen individueller Erfahrung und sozialer (Re-) Präsentation. In: Reinmann, Gabi (Hrsg.) (2005): Erfahrungswissen erzählbar machen. Narrative Ansätze für Wirtschaft und Schule. Lengerich: Pabst, S. 36-51.

Jacobson, Nora (2007): Social Epistemology. Theory of the “Fourth Wave” of Knowledge Transfer and Exchange Research. In:  Science Communication; Vol. 29, Nr. 1. Los Angeles u.a.: Sage Publications, S. 116-127.

Jahr, Silke (2004): Eine Frame-Struktur zur Beschreibung des Wissenstransferprozesses. In: Wichter, Sigurd; Stenschke, Oliver (Hrsg.): Theorie, Steuerung und Medien des Wissenstransfers. Frankfurt am Main u.a.: Peter Lang, S. 33-44.

Lyotard, Jean-Francois (1984): The Post Modern Condition. Theory and History of Literature. Vol. 10. Minneapolis: University of Minnesota Press.

Nonaka, Ikujiro; Takeuchi, Hirotaka (1997): Die Organisation des Wissens. Wie japanische Unternehmen eine brachliegende Ressource nutzbar machen. Frankfurt am Main/ New York: Campus Verlag.

Polanyi, Michael (1985): Implizites Wissen. Frankfurt am Main: Suhrkamp.

Probst, Gilbert J.B.; Raub, Stefan; Romhardt, Kai (1997): Wissen managen. Wie Unternehmen ihre wertvollste Ressource optimal nutzen. Wiesbaden: Gabler.

Schneider, Ursula (2007): Coping with the Concept of Knowledge. In: Management Learning 2007; 38. Los Angeles u.a.: Sage Publications, S. 613-633.

Schreyögg, Georg; Geiger, Daniel (2003): Kann die Wissensspirale Grundlage des Wissensmanagements sein? In: Bresser, Rudi; Krell, Gertraude; Schreyögg, Georg (Hrsg.): Diskussionsbeitrage des Instituts für Management, 20/03. Freie Universität Berlin. URL: http://www.ai.wu.ac.at/~kaiser/wmvo/kritik-wissensspirale.pdf (Download am 05.06.2010).

Stenschke, Oliver (2004): Die Akteure des diskursiven Wissenstransfers. . In: Wichter, Sigurd; Stenschke, Oliver (Hrsg.): Theorie, Steuerung und Medien des Wissenstransfers. Frankfurt am Main u.a.: Peter Lang, S. 45-56.

Wilkesmann, Maximiliane (2009): Wissenstransfer im Krankenhaus. Institutionelle und strukturelle Voraussetzungen. 1. Auflage. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.

Willke, Helmut (2004): Einführung in das systemische Wissensmanagement. Heidelberg: Carl-Auer-Systeme Verlag.

2 Antworten to “Quellen”

  1. Herbert Schmidt Says:

    Hallo Hannes,

    ich habe auch mal recherchiert und bin auf folgende Quelle gestoßen:

    http://franztoo.de/?p=113

    Vielleicht hilkft Ihnen ja das auch noch weiter.

    Viele Grüße
    sendet
    Herbert Schmidt

  2. Hannes Jähnert Says:

    Vielen Dank für die Recherche. Das ist der beschriebene Artikel. Der ist wirkich sehr gut. Sollten Sie noch auf weitere Ausführungen zu BarCamps stoßen, wir freuen uns sehr darüber.

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