Dokumentation SocialBar am 04. Mai 2010

Unser Forschungsprojekt geht in die heiße Phase. Mit der SocialBar am vergangenen Dienstag begann unser Forschungszeitraum, der im Juli sein Ende nehmen wird. Wie in unserem Forschungsdesign festgehalten, gilt es nun die drei SocialBars im Mai, Juni und Juli bestmöglich zu dokumentieren, Interviews zu führen und Geschichten aus der SocialBar einzufangen.

In der Vorbereitung haben wir uns ja schon mit der Twitter-Doku beschäftigt. Dazu kommen nun natürlich noch die Audio-Dokumentation und unsere Feldnotizen. Dankenswerter Weise wurde die Audio-Dokumentation gestern sogar noch mit Video erweitert: Wie geplant waren wir mit unserem USB-Diktiergerät zu Gegen und schnitten die Inputs und Dokumentationen so gut es ging mit. Video-Mitschnitte von der SocialBar gibt es aber auch noch auf NezFilm.

Bild anklicken um zum Video zu gelangen

Unseren Mitschnitt der SocialBar vom 04. Mai haben wir in kleinere Teile zerlegt um später die einzelnen Themen besser rekapitulieren zu können:

Einleitung: Es moderierte Sophie Scholz:

Vorstellungsrunde (trotz über 100 Teilnehmenden gerade einmal 8’32 min):

Einführung „Was ist Web 2.0“ von Robert Dürhager:

In der Einführung zum Web 2.0 erklärte Robert Dürhager kurz, was das Web 2.0 ist, welche neuen Möglichkeiten es eröffnet und wie aus dem Besucher des Web 1.0 ein Nutzer im Web 2.0 wird.

Input I: Jan Linhart über echologic.org „Demokratie zum mitmachen – von Top-Down zu Bottom-Up“:

Jan Linhart hat in seinem Vortrag über Echo die derzeitigen Probleme im Bereich e-Participation sowie mögliche Ursachen für diese aufgezeigt. Echo soll hier Abhilfe schaffen. Diskutieren, Vernetzen und Handeln sind dabei zentrale Elemente. Echo soll unter anderem der Bildung kritischer Massen und der Erarbeitung kollektiver Stellungnahmen dienen. Es wird eine Verknüpfung von Top-Down- mit Bottom-Up-Prozessen anvisiert. Nicht zuletzt ist auch die Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Zivilgesellschaft und Staat über die Schaffung einer Technologie zur gemeinsamen Kommunikation Ziel von Echo.

In der anschließenden Diskussion ging es dann um die Frage, was „echte“ politische Partizipation ist und ob diese ausschließlich virtuell stattfinden kann. Außerdem wurde gefragr, wie sich Echo von bereits bestehenden Projekten abgrenzt, welche Möglichkeiten es gibt vernetzte Diskussionen zusammenzuführen (bspw. Kommentare aus Blogs in Echo einzubinden) und ob das Projekt schon läuft bzw. ob es schon praktische Beispiele für die Verwendung von Echo gibt.

Input II: Christina Rucker von zebralog.de über „Migranten und ePartizipation“:

Im zweiten Input des Abends referierte Christina Rücker über die Online-Partizipation von MigrantInnen. Dabei erläuterte sie Gründe für eine tendenziell geringere Beteiligung, die v.a. in sozioökonomischen (Bildung, finanzielle Ressourcen etc.) und migrationsspezifischen Ursachen (Sprachbarrieren, Religion etc.) zu finden sind. Darüber hinaus zeigte sie Unterschiede im Beteiligungsverhalten innerhalb der Gruppe auf (Stichwort: Sinusmilieus). Im Anschluss ging es um die Konsequenzen für die praktische Arbeit von NPO’s und NGO’s. Offenheit gegenüber den Bedürfnissen und Gründen für eine bisher zurückhaltendere Beteiligung von MigrantInnen ist gefragt. Der Einsatz von fremdsprachigen Begrüßungen auf der Webseite oder von Anprechpartnern mit Migrationshintergrund sind nur einige der vielfältigen Möglichkeiten.

Nach anfänglicher Zurückhaltung zum Thema Erfahrungen der Teilnehmenden mit MigrantInnen in der eigenen Organisation, kam zunächst eine Diskussion zur statistischen Erfassung von Freiwilligenarbeit auf. Außerdem wurde auch hier diskutiert, welches Partizipationsverständnis dem Vortrag zu Grunde liegt. Abschließend wurde die Frage geklärt, inwieweit der katholische Glaube Engagement hindert.

Jobangebote:

Input III:Judith Orland und Robert Dürhager (beide von Oxfam Deutschland) mit „Ergebnisse und Lessons Learned zur ersten eCampaigning Konferenz für NGOs“ (re:campaign):

Judith Orland und Robert Dürhager von Oxfam Deutschland berichteten über die re:campaign. Im Vordergrund standen die Erfolgsfaktoren von Online-Kampagnen: Emails (gute Mailverteiler!), Vorbereitung auf Krisen und unerwartet großen Erfolg, Verknüpfung von On- mit Offline-Aktivitäten, Verankerung von Social Media in der eigenen Organisation. Kurz angeschnitten wurde auch das Thema Monitoring und Evaluation von Social Media – Einsatz.

Im Anschluss an den Vortrag wurden weitere Erfolgsfaktoren von e-campaigning diskutiert – im Wesentlichen ging es dabei um Zieldefinitionen und Strategiefragen, aber auch Story Telling war ein Stichwort. Außerdem wurde die Verwendung von Facebook kritisch diskutiert.

Hinweise:

Twitter-Dokumentation (Alle Tweets mit dem Hash-Tag #SocialBar):

Bild anklicken um zur Twitter-Doku zu gelangen

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