Geschichten aus der SocialBar

Das Konzept für die ersten Interviews zu unserm Forschungsprojekt steht. Es soll um die ganz individuellen Interessen der Teilnehmenden, um die organisationale Struktur und natürlich um gemachte Erfahrungen mit der SocialBar gehen. Bei diesen einleitenden Interviews haben wir uns für retrospektiv fokussierte Leitfadeninterviews mit narrativem Charakter entschieden, weil wir davon ausgehen müssen, nicht gleich auf Anhieb die richtigen Fragen stellen und Ansatzpunkte finden zu können. Das freie Erzählen wird hier von besonderer Bedeutung sein. Nicht von ungefähr also der Titel „Geschichten aus der SocialBar“.

Da der Besuch des noch sehr neuen Veranstaltungsformats „SocialBar“ noch keinen Eingang in die Aufgabenbereiche von NPO-Mitarbeitenden gefunden haben dürfte — ihre Teilnahme also wohl nicht als Arbeitszeit oder Bildungsurlaub durchgeht — gehen wir davon aus, dass die Teilnahme-Motivation hauptsächlich persönlich, sprich individueller Natur ist. Für diese These sprechen die regelmäßig guten Teilnehmerzahlen der SocialBars bei gleichzeitig hoher Auslastung der NPO-Mitarbeitenden, von denen bei Gesprächen mit an unserem Forschungsprojekt Interessierten immer wieder die Rede war. Diesen individuellen Interessen wollen wir mit dem ersten Part unseres Interviews gerecht werden. Frei nach dem Motto „Erzähl doch mal“ wollen wir also versuchen den persönlichen Bezug zur SocialBar zu ergründen.

Im zweiten Teil soll es um die jeweiligen Organisationen und deren Strukturen gehen. Für die institutionalisierten (oder gar ritualisierten) Formate des organisationalen Austausches sind Hierarchien dabei sicherlich von großer Bedeutung, abseits derer interessiert uns hier aber auch, wie in der jeweiligen Organisation und speziell im Arbeitsbereich der Teilnehmenden informell kommuniziert wird. Auf Grundlage eigener Erfahrungen gehen wir von der These aus, dass ein Gros der Informationen nicht in institutionalisierten Formen des Austausches, sondern informell weiter gegeben wird (Stichwort #Kaffeeecke oder #Raucherpause). Es sind hier also weniger Geschichten aus der SocialBar, als viel mehr Geschichten und Beispiele aus den jeweiligen Organisationen gefragt.

Im dritten Teil dieses Interviews soll es schließlich um das Scharnier zwischen persönlich-professionellem Interesse an den Themen der SocialBar und den jeweilig organisationalen Strukturen gehen. Wie wurde also die SocialBar in der Vergangenheit genutzt? Nach dem zuvor Geschichten aus der SocialBar und den Organisationen erzählt wurden, sind es nun Beispiele und Geschichten aus dem Feld zwischen diesen Gebilden. Interorganisational Storys könnte man das vielleicht nennen und hoffentlich mit anschaulichen Beispielen ausschmücken.

Wenn Sie (oder du) auch gern eine Geschichte aus der SocialBar erzählen oder von Erfahrungen mit formellem oder informellem Austausch in Non-Profits berichten wollen, vielleicht sogar eine Story aus dem interorganisationalen Bereich zu bieten haben, freuen wir uns auf Kommentare, E-Mails oder vielleicht auch den ein oder anderen Bericht im Corporate Blog.

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2 Antworten to “Geschichten aus der SocialBar”

  1. Geschichten aus der SocialBar die Zweite « Aktuelles zum Forschungsprojekt "Wissenstransfer aus der SocialBar" Says:

    […] Schlagwörter:Anekdoten, Geschichten, SocialBar Bereits in der Vorbereitung hatten wir hier im Blog aufgerufen kleine Geschichten und Anekdoten rund um die SocialBar zu erzählen. Da sich das […]

  2. Dokumentation SocialBar am 04. Mai 2010 « Aktuelles zum Forschungsprojekt "Wissenstransfer aus der SocialBar" Says:

    […] die drei SocialBars im Mai, Juni und Juli bestmöglich zu dokumentieren, Interviews zu führen und Geschichten aus der SocialBar […]

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